Auf den ersten Blick wirken Gastronorm-Behälter unspektakulär. Doch in einer Küche, in der viele Handgriffe zusammenpassen müssen, sind durchdachte Formate entscheidend. Das GN-System schafft eine gemeinsame Grundlage für Behälter, Auflagen und verschiedene Ausstattungsbereiche.
Ein System, viele Formate
Die verbreitete Größe GN 1/1 besitzt eine Grundfläche von 530 × 325 Millimetern. Teilungen wie GN 1/2 oder GN 1/3 lassen sich in unterschiedlichen Kombinationen einsetzen, wenn der jeweilige Träger oder das Gerät dafür ausgelegt ist. Das erleichtert Planung und Austausch – ersetzt aber keine Prüfung der tatsächlichen Passform.

Die Tiefe ist genauso wichtig
Zwei Behälter können dieselbe Grundfläche haben und trotzdem deutlich unterschiedlich viel fassen. Behältertiefe und Volumen beeinflussen Handhabung und die Nutzung in vorhandenen Geräten. Deshalb sollten beim Kauf immer Grundmaß, Tiefe und Anwendung zusammen betrachtet werden.
Material folgt der Anwendung
Edelstahl und unterschiedliche Kunststoffe besitzen eigene Eigenschaften. Insbesondere Temperaturbeständigkeit, Reinigung und Lebensmittelkontakt müssen zum Einsatz passen. Nicht jedes Material eignet sich zum Erhitzen oder für dieselben Reinigungsverfahren. Maßgeblich sind die Angaben des Herstellers.
Mehr Klarheit bei der Beschaffung
Wer wiederkehrende Behälterformate dokumentiert, erleichtert Ersatzkäufe, Lagerung und die Organisation der Vorbereitung. Eine effiziente Küche beginnt nicht mit einer möglichst großen Menge Ausrüstung, sondern mit den passenden und eindeutig beschriebenen Artikeln.
Ein standardisiertes Maß ist hilfreich. Entscheidend ist dennoch immer die Eignung des konkreten Produkts.
Zum Weiterlesen
Weiterführend erklärt unser Gastronorm-Guide typische GN-Formate. Im Gastronorm-Sortiment finden Sie die aktuellen Artikel.
Titelbild: mintosko / Unsplash.